Rückblick zum Weltcup-Wochenende in La Thuile

Bereits am Wochenende vom 02.-05.Juli stand für Luis Oßwald das 2.Weltcup Wochenende in La Thuile im Aostatal/ITA auf dem Programm.
Anders als noch in Lenzerheide musste Luis sein Routineprogramm etwas umstellen. Nach einer 7,5 stündigen Anreise war es donnerstags nur noch möglich die Registrierung zum Wettkampf vorzunehmen und sich ohne Bike zu Fuß die Strecke abzulaufen, da an diesem Tag kein XCO-Training mehr auf dem Programm stand. Dafür nutzte Luis dann aber die offiziellen Trainingssessions am Freitag und Samstag ausgiebig ,um sich mit der Strecke anzufreunden. Ganz unbekannt war diese ihm nicht, da er bereits vor 4 Jahren an gleicher Stelle an der U19 Junior Series teilgenommen hat. Dennoch mussten die Schlüsselstellen auf dem teilweise sehr steilen und anspruchsvollen Rundkurs gut besichtigt werden.
Gut vorbereitet ging Luis dann in den Wettkampftag. Der Rennbeginn um 11 Uhr kam den U23 Fahrern dahingehend entgegen, dass die Temperaturen noch nicht ganz den Höchststand erreichten. Für das U23-Rennen waren insgesamt 81 Rennfahrer aus 23 Nationen gemeldet, von denen 4 das Rennen doch nicht aufnahmen. Luis startete somit von Platz 78 ins Rennen. Erneut nahm er sich natürlich vor den Startplatz zu verbessern und unter die Top 70 zu kommen.
Der Rennverlauf gestaltete sich allerdings sehr schwierig. Direkt nach der Startziel-Geraden ging es in einen langen staubigen Anstieg. Hier gelang es dem SVR-Fahrer einige Plätze gut zu machen, doch der aufgewühlte Staub machte ihm die Sicht so schlecht, dass nicht einmal mehr der Boden unter dem Bike zu sehen war. Nach dem Anstieg ging es direkt in Singletrail-Passagen, was leider einige Staus nach sich zog. Da die in Führung liegenden Fahrer natürlich freie Fahrt hatten wurde es für das hintere Drittel ein Lauf gegen die Zeit bis die „gefürchtete“ 80%-Regel griff. Luis konnte die am Start aufgefahrenen Fahrer gut hinter sich halten, von denen aber auch nach und nach der ein oder andere aus dem Rennen ausstieg. Durch die technischen Passagen auf der Strecke kam Luis eigentlich gut durch, aber auch hier war keine Möglichkeit Plätze gut zu machen. So wurde er leider bereits nach der 3.Runde aufgrund der 80% Regel aus dem Rennen genommen. Am Ende durfte Luis sich aber wenigstens freuen seine Platzierungsziel erreicht zu haben und loggte Platz 67 in die Ergebnislisten ein. Für ihn ein weiterer Schritt nach vorne. Auch eine Verbesserung in der Weltrangliste auf Platz 919 (zu Jahresbeginn noch um Platz 1500) ist durchaus als Erfolg zu werten.
Jetzt stehen am kommenden Wochenende die Deutschen Meisterschaften in Wombach auf dem Programm, bei denen sich Luis ein Top 10 Ergebnis erhofft. Hierfür drücken wir ganz fest die Daumen und wünschen viel Erfolg.